Wann sind Familienaufstellungen angemessen?

Gesundheit und Krankheit, empfundenes Glück und Unglück, ein ständiges Auf und Ab gehören zum Leben wie zwei Seiten der gleichen Medaille.

Auf der Suche nach möglichen Ursachen (warum und wie) für Gesundheit und Krankheit und Glück / Unglück ist man heute                                                    allerdings viel weiter als zu den Zeiten der Erfindung klassischer, schulmedizinischer Therapien.  Auch viel weiter, als die                                          Öffentlichkeit heute weiß. Ursachenfündig werden wir in der vorgeburtlichen Zeit, im Geburtsvorgang selbst und in den                                                            Monaten danach. Und bei chronischen oder lebensbedrohlichen Krankheiten werden wir immer fündig im Beziehungsgeflecht                                                     der Familie und ihrer Vorfahren.

Streng naturwissenschaftlich beweist zum Beispiel die Epigenik (Molekularbiologie) eine signalhafte Informationsübertragung                                              (gespeichertes Zellwissen - epigenische Signale) von erlebten Konflikten der Urgroßeltern auf Großeltern und Eltern!!

Nehmen wir also Krankheit und Krise salutogenetisch als Chance. Nehmen wir sie als Botschaft, statt sie zu bekämpfen.
Nutzen wir als gute Lösungsmöglichkeit die Methodik der Familienaufstellung.  Insbesondere bei dem Gefühl:
"es steckt mehr dahinter, als sich vordergründig zeigt".


Gut geführte Familienaufstellungen haben sich bewährt:

+ bei allen persönlichen und familiären Sachverhalten, die sich als "chronisch" erweisen

+ bei wiederkehrenden Problemen in Partnerschaft und Ehe

+ wenn Kinder besonders "schwierig" sind oder werden  (Lernprobleme, Verhaltensauffälligkeiten,                                                                  Eßstörungen,  Sprachprobleme oder bei sogenannten "Syndromen" usw.)

+ wenn verbale Kommunikation oder körperliche Interventionen versagen

+ wenn Trennungskonflikte, Scheidung oder Umgangsregelungen für Kinder anstehen

+ wenn dauerhafte Beziehungen unmöglich erscheinen

+ wenn persönliche oder berufliche Ziele immer wieder scheitern

+ bei ungelösten Gefühlen gegenüber Eltern oder Großeltern

+ wenn Familiengeschichten mit Krieg, Vertreibung, Mord /Suizid oder Mißbrauch zu tun haben

+ wenn schlimme Erlebnisse und Traumen bedrücken

+ wenn Leben schwer erscheint oder grundlos traurig

+ wenn man sich fremdbestimmt, unbeseelt, teilnahmslos, gehemmt o.ä. erlebt

+ bei seelischen oder organischen Symptomen oder Krankheiten wie Sucht, Depression, Krebs, Aids, MS, usw.                                                                                  und bei allen nichtbehandelbaren Erscheinungsformen, die selten sind oder gar lebensbedrohend

Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, daß Familienaufstellungen keinesfalls ärztliche/psychologische oder psychotherapeutische Interventionen ersetzen,                                      es auch nicht können, sollen oder wollen!