Morphogenetisches Wunder oder Normalität?
"Ein Blatt, das nichts mit dem Baum zu tun haben möchte, durch den es kam und wächst, gedeiht nicht wirklich und verwelkt vor der Zeit"
So ist das auch mit der Anerkennung der eigenen Herkunft mit allem, was dort war. Wer sie nicht im Herzen trägt, gedeiht nur schwer. Das Leben gestaltet sich dann problematischer und "lebensgefährlicher, als es sein müßte.
Natürlich ist das sehr einfach ausgedrückt und in Wirklichkeit viel komplexer. Familienaufstellungen allerdings haben erstmals en detail eine unsichtbare Wirklichkeit gezeigt, schicksalshafte Zusammenhänge zwischen Krankheiten und Symptomen in unserem heutigen Leben (und dem unserer Kinder) und nichtanerkanntem Schicksal einzelner Vorfahren oder nichtanerkannten dramatischen Ereignissen in früheren Generationen.
Was bedeutet hier: "systemisch"?
Systemisch in engerem Sinne bedeutet, daß seelische, psychische oder körperliche Symptome, Krankheiten, chronische Probleme oder Schicksale nicht nur personenbezogen betrachtet, sondern das gesamte Familien-, Gruppen- oder Generationensystem einbezieht. Dies macht großen Sinn, schon deshalb, weil wir als soziale Wesen eingebunden sind in eine Gemeinschaft, deren Normen, Regeln, Glaubenssätze, Verhaltensweisen, Konflikte und Geschichte auch uns konditionieren, uns betreffen, einbeziehen und interagieren lassen, Krankheiten und Symptome mitverursachen könnnen oder begünstigen.
Systemisch im weiteren Sinne bezieht auch unsere individuellen, biologischen Organe- u. Funktionskreisläufe- systeme ein und die Interaktionen zwischen Körper, Psyche, Seele und Geist. Deren faktische Untrennbarkeit ist zwar sprichwörtlich, wird jedoch von der Schulmedizin überwiegend (noch) ad absurdum geführt.
Was bedeutet "Systemische (Familien-) Aufstellung"?
In Aufstellungen werden Zusammenhänge und Wirkungen abgebildet, die oft über viele Generationen zurückliegen und die mit dem Schicksal einzelner Vorfahren oder einer Gruppe verbunden sind. Vertreter moderner Wissenschaftsdisziplinen (R. Sheldrake u.a.) sprechen hier vom kollektiven Gedächtnis, das uns mit transpersonalen Sinnzusammenhängen verbindet und deren Wahrnehmung erstaunliche Lösungsschritte ermöglicht.
Zentral ist die stellvertretende Wahrnehmung, eine grundlegende menschliche Fähigkeit, Erfahrungen Anderer im eigenen Innern körperlich und gefühlshaft nachvollziehen zu können ohne Kenntnis der vertretenen Person.
Daher auch die Bezeichnung "Aufstellung"; es werden Protagonisten im Raum aufgestellt, die stellvertretend für im individuellen Familiensystem Betroffene / Beteiligte agieren und die i.d.R. recht schnell und deutlich die Richtung hin zur eigentlichen Konfliktursache weisen und auch deren Lösungen aufzeigen.
Familienaufstellungen sind phänomenologische (deshalb im strengen Sinne unwissenschaftliche) und im Wortsinn transpersonale Verfahren, um Einsichten und Lösungsmöglichkeiten zu gewinnen, die bisher unzugänglich schienen.
Meine spezifische Aufstellungs-Vorgehensweise ist grundsätzlich "herzintelligenzfocussiert".Ich nenne sie deshalb "HerzIntelligente Familienaufstellung"
Und darüberhinaus nur in meinen Kursen:
situativ integriere ich die streng naturwissenschaftlichen Erkenntnisse nach Dr. Hamer!!
Der Einbezug des ursächlich emotionalen Konfliktes (Gehirn-Psyche-Organ) hinter dem
sichtbaren Symptom bringt zusätzliche Einsichten und völlig neue Lösungsmöglichkeiten!